Freistellungsklausel
Eine Freistellungsklausel verpflichtet eine Partei, die andere bei Verlusten oder Schäden durch Dritte schadlos zu halten.
Was ist eine Freistellungsklausel?
Eine Freistellungsklausel (Indemnification Clause) legt fest, wann und wie eine Vertragspartei die andere finanziell schadlos halten muss. Sie definiert die Rollen des Freistellenden (wer zahlt) und des Freigestellten (wer geschützt wird) und grenzt ab, welche Ansprüche oder Schäden abgedeckt sind.
Unterschied zu Schadensersatz
Während Schadensersatzklauseln greifen, wenn eine Partei ihre vertraglichen Pflichten verletzt, befasst sich die Freistellungsklausel mit Ansprüchen Dritter (z. B. IP-Verletzungen, Datenpannen, Steuerverstöße). Beide Klauseln finden sich häufig im selben Vertrag.
Typen und Begrenzungen
Freistellungen können einseitig oder gegenseitig sein. Um offene Haftung zu vermeiden, enthalten sie oft Obergrenzen, Schwellenwerte, Bedingungen und Mitteilungspflichten.
Docfield für den Überblick
Mit Docfield können Sie Ihre Verträge prüfen und in einer Tabellenübersicht alle Vereinbarungen identifizieren, die keine Freistellungsklausel enthalten. So vermeiden Sie unbekannte Haftungsrisiken.