Vollständigkeitsklausel
Die Vollständigkeitsklausel erklärt das schriftliche Dokument zur vollständigen und endgültigen Vereinbarung zwischen den Parteien.
Was ist eine Vollständigkeitsklausel?
Eine Vollständigkeitsklausel (auch Entire Agreement Clause oder Integrationsklausel) erklärt das schriftliche Dokument zur vollständigen und endgültigen Vereinbarung zwischen den Parteien. Sie besagt: „Dieses Dokument repräsentiert die endgültigen Bedingungen, auf die wir uns geeinigt haben, und ersetzt alle vorherigen Absprachen.“
Warum ist sie wichtig?
Während Verhandlungen werden häufig verschiedene Bedingungen vorgeschlagen, die später geändert oder verworfen werden. Die Vollständigkeitsklausel stellt klar, dass nur die im schriftlichen Dokument enthaltenen Bedingungen bindend sind — mündliche Vereinbarungen oder informelle Kommunikation aus der Verhandlungsphase werden ausgeschlossen.
Was wird nicht von der Klausel abgedeckt?
Die Klausel ist weitgehend rückwärtsgerichtet: Das finale Dokument ersetzt alle früheren Zustände. Parallele Vereinbarungen müssen ausdrücklich im neuen Dokument behandelt werden. Post-Signatur-Vereinbarungen werden von dieser Klausel nicht erfasst.
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